Das Nürnberger Ei, …

… am Rande des früheren Schweizer Viertels hinter dem Hauptbahnhof gelegen, ist eine traditionelle Dresdner Einkaufsstraße. Die ovale Platzanlage auf der Achse Nürnberger Straße zwischen Hübnerstraße und Bernhardstraße entstand vor mehr als hundert Jahren als sich zu prächtigen Villen großzügige Wohngebäude und Hochschulbauten gesellten. Obwohl das meiste davon bei den Luftangriffen 1945 zerstört wurde, ist dieser westliche Teil der Südvorstadt bis heute hauptsächlich vom Wohnen und vom Hochschulbetrieb geprägt.

Die Nürnberger Straße und das Nürnberger Ei entwickeln sich zum gefragten Stadtteilzentrum der Südvorstadt. Gerade im letzten Jahrzehnt wurden viele Gebäude entlang der Magistrale saniert oder neu gebaut. Die gewachsene Handelsstruktur ist sinnvoll erweitert worden, das Angebot an Kurzzeitparkplätzen hat sich verbessert, ausreichend Fahrradständer sind inzwischen vorhanden. Das Bild wird abgerundet durch reichlich Grün.

Die belebte Geschäftsstraße wartet mit einem bunten Angebotsmix auf. Läden mit Lebensmitteln, Blumen, Büchern, Schreibwaren, Büro- und Computerausstattung, Drogerieartikeln, Haushaltswaren, Fotoausrüstung, Spielzeug, Mode, Geschenken, Schmuck, Uhren und anderen Waren sind hier zu finden, daneben auch Apotheke, Hörakustiker, Friseur, Reisebüro, Post, Arztpraxen und Gastronomie. Die Handels- und Dienstleistungseinrichtungen finden den Zuspruch von Anwohnern, Studenten, Hochschul- und Institutsmitarbeitern, sind jedoch auch Anziehungspunkt für Durchreisende auf der wichtigen Süd-West-Verkehrsachse.

Für eine noch stärkere Identifikation mit dem Stadtgebiet und ein engeres Zusammenwirken aller hier Arbeitenden und Wohnenden setzt sich der Verein »Nürnberger Ei« ein. Seine Mitglieder vertreten zusammen ihre Interessen, stimmen Aktionen miteinander ab und werben gemeinsam. Schritt für Schritt gewinnt die Einkaufsstraße am Nürnberger Ei mehr Ausstrahlung.